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Die Situation der Bienen heute


Die Inzucht

Seit rund 60 Jahren wird die natürliche Bienenhaltung immer umfangreicher durch die Bienenzucht verdrängt. Sie basiert auf Inzucht, die das Blut der Bienen und damit ihr Wesen nachhaltig verändert. Die so genannten „Reinzuchtköniginnen“ bauen zwar größere Völker auf, die auch deutlich mehr Honig eintragen; ihre natürliche Lebenszeit von 3-5 Jahren wird jedoch von Menschenhand durch jährlichen Austausch unter maximaler Ausbeute ihrer Jugendkräfte erheblich verkürzt. Das Volk kann nicht für ihre Nachfolge sorgen, sie nicht mehr selbst ersetzen und wird gezwungen, immer wieder fremde Inzuchtköniginnen anzunehmen. So wird in die Fortpflanzung eines in sich gesunden Stammes nachhaltig eingegriffen. Des Weiteren verlieren die Bienen durch die Inzucht ihre natürlichen Instinkte. Sie benutzen kaum noch ihren Stachel. Weder setzen sie sich zur Wehr gegen den Imker, der ihnen heute, ohne sich zu schützen, den Honig wegnehmen kann, noch gegen Parasiten wie Wachsmotten oder Varroa. Als Folge begann man vor mehr als 10 Jahren in der Imkerei die Drohnenbrut durch Ausschneiden zu vernichten, um die Varroen zu dezimieren, die sich mit Vorliebe in deren Zellen vermehren. Da sich die Milben auch über Arbeiterinnenbrut ausbreiten können, istdieser Erfolg ausgeblieben, dafür aber hat die Maßnahme eine ganz andere Wirkung erreicht, die letztendlich Inzucht bald notwendig erscheinen lässt: Es gibt nicht mehr genügend männliche Bienen zur Begattung der Königinnen,so dass mehr und mehr Imker ihre Königinnen deshalb für den Hochzeitsflug an einsame Orte (Belegstellen oder Inseln) versenden, wo nur Inzucht-Drohnen fliegen.

Das Bienengift als Allergieauslöser

Über das Inzucht-Blut wird ebenfalls das einst als Heilmittel geschätzte Bienengift verändert. Stechen die Bienen auch nur noch in Notwehr, so kann doch ein Stich schon genügen, um selbst einen Imker in Lebensgefahr zu bringen. Beim Fliegen verteilt sich das Bienengift in feinster, homöopathischer Dosierung über die ganze Landschaft und gibt ihr damit auf natürliche Art und Weise regenerierende Kraft. So drängt sich der Verdacht auf, dass die immer häufiger auftretenden Allergien bei Menschen auch im Zusammenhang mit der Veränderung des Bienengiftes stehen könnten.

Die massiven Bienenverluste

Die europaweiten Bienenverluste der letzten Jahre sind nicht vorwiegend Varroa-bedingt. Es gibt in zunehmendem Maße Bienenzüchtungen, die mehr auf Honigraub in andern Völkern spezialisiert sind als auf Blütenbesuche. Dabei werden auch gesunde Völker Opfer solcher Kreuzungs-Zuchten. Durch weitere, noch unbekannte Ursachen, gibt es immer häufiger bienenleere Stöcke voller Honig. Für solche erstmalig aufgetretenen rätselhaften Phänomene findet man bis jetzt keine Antwort. Der allergrößte Verlust an Bienen aber droht uns in den nächsten Jahren durch altershalber ausscheidende Imker, für deren Arbeit es kaum bis gar keine Nachwuchs-Imker gibt.

 
 

 



Der Vorschwarm




 

Kleine Schleckmäulchen



 

Natürliche Bienentränke




 Biene an Kirsche